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Zum Tode von Therese und Konrad Betz

Hemau (ko). Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung fand am vergangenen Samstag das Requiem sowie die gemeinsame Aussegnung und Beerdigung von Konrad und Therese Betz im Unteren Friedhof St. Salvator statt. Denn innerhalb weniger Tage verlor die Familie Betz beide Elternteile, die gemeinsam bestattet wurden. Konrad Betz verstarb am 4. Mai im Alter von 81 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls und Therese Betz am 1. Mai 2017.

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geschehen informiert, hatte ein großes Wissen über seine Heimat und eine gute Allgemeinbildung. Gern war er in Gesellschaft anderer Menschen, ob bei der Freiwilligen Feuerwehr Langenkreith, beim Kriegerverein Hemau, in seinen zahlreichen Ehrenämtern oder nach dem Kirchgang beim Frühschoppen. Seit 1976 war er in der Marianischen Männercongregation und zu seiner Schwester, die im Kloster lebte hatte er zeitlebens eine gute Beziehung. Auch Altötting war ein Ort, der für ihn zum Kraftfeld wurde.

Schwer zu tragen hatte er an der Erkrankung seiner Frau, die sich immer mehr zum vollkommenen Pflegefall veränderte. Mit viel Hingabe hat er sie lange Zeit gepflegt. Aber auch sein eigener Gesundheitszustand machte ihm schwer zu schaffen, als es mit dem Gehen schwerer und die Hüft-OP verschoben wurde.

Nach seinem Schlaganfall empfing Konrad Betz im Krankenhaus von Stadtpfarrer Thomas Gleißner die Krankensalbung, dabei waren seine Augen hellwach. Doch man konnte ihm ansehen, dass er so nicht leben und schon gar nicht zum Pflegefall werden wollte. Den Willen zum Leben hatte er aufgegeben. Dass er seiner Frau so schnell nachfolge, damit hat keiner gerechnet. „Die Stunde kennt keiner, für mich war sie da“, so steht es nun auf dem Sterbebild.

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt den Angehörigen und Kindern mit Familien.

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Deutsch-Amerikanische Freundschaftswoche in Hohenfels

(rb).Ab und zu ist in diesen Tagen das dumpfe Knallen von Granaten zu hören. Urheber dieser Töne sind die Teilnehmer der US-Gefechtsübung „Saber Junction 2017“, die ihre Manöver- und Signalmunition abfeuern. Etwa 1800 Soldaten beteiligen sich mit ihren 450 Fahrzeugen an der Übung auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels, die am 28. April begann und noch bis zum 19. Mai dauert.

an der Hauptzufahrt bereits um 12 Uhr zu einer großen Militärfahrzeugausstellung und dem US Car Franken-Treffen. Am Autoscooter kann man eine Line Dance - Vorführung bewundern. Noch früher geht es am Sonntag los: Schon ab 9 Uhr ist der Besuch der Fahrzeugausstellung möglich und der sehens- und hörenswerten Auftritt der „Asian Pacific Heritage“- Gruppe zu genießen, einer Show-Gruppe aus Hawaii. Den ganzen Tag über (10 bis 17 Uhr) werden die beliebten Busrundfahrten durch den Truppenübungsplatz angeboten, für die auch die Verlegung des Volksfestes die Voraussetzung war.

Viele Fahrgeschäfte sorgen für die Dauerunterhaltung, für die kleinen Besucher wird es einen Kindernachmittag geben und im Festzelt sorgen an allen Tagen namhafte Musikgruppen für Stimmung. Sollte das Wetter noch einigermaßen mitspielen, werden fünf abwechslungsreiche Festtage garantiert sein.

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Das Feuerwehrfest kommt in die heiße Phase

HEMAU (rb). Die Feierlichkeiten zum Gründungsjubiläum der FFW Hemau werfen bereits ihre Schatten voraus: Auf dem Volksfestplatz wurden die Bodendielen für das Festzelt angeliefert.

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Der Fahrplan für den Shuttlebus und die übrigen Attraktionen der dreitägigen Feier werden rechtzeitig in der „Hemauer Woche“ veröffentlicht und sind dann jederzeit auch von unterwegs auf dem Handy einsehbar.

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Gartentipps für den Monat Mai

Regensburg. (RL) Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebiets Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten. Hier einige Themen, die jetzt für Hobbygärtner von Interesse sind.

sondern die Pflanzbeete nur oberflächlich zu lockern und einzuebnen. Durch den Temperaturanstieg der letzten Jahre lassen sich im Gemüsegarten zunehmend wärmebedürftige Arten kultivieren. Beispiele sind die Artischocke, die Cardy (verwandt mit der Artischocke), der Zuckermais, die Aubergine oder die Zuckermelone.

Im Obstgarten gab es hoffentlich nicht zu viele Ausfälle der Blüten durch die letzten Spätfröste. Die letzten Massenblüher sind noch die Apfelbäume. Schnittmaßnahmen haben jetzt wenig Sinn, damit sollten Sie bis Ende Juni warten. An den jungen Blättern der Obstbäume können jetzt vermehrt Blattläuse auftreten. Das ist normal und bedarf keiner Bekämpfungsaktion. Erfahrungsgemäß werden die Schädlinge durch Marienkäferlarven und sonstige Nützlinge wieder dezimiert.

Bild Im Gemüsegarten: Jetzt gehts richtig los!

Wenn die frischen Blütenköpfe zu stark mit Läusen bedeckt sind, lohnt sich ein Absprühen der Blüten mit einer Schmierseifenlösung (ein Teelöffel Schmierseife auf einen Liter Wasser).

Noch ein Hinweis zum Düngen: Wenn keine Mangelsymptome (chlorotische Blätter, schwaches Wachstum) erkennbar sind, muss auch kein Dünger ausgebracht werden. Eine wichtige Hilfe ist eine Nährstoffanalyse des Bodens. Im Fachhandel erhalten Sie dazu notwendige „Bodenprobesets“.

Kontakt: Für Fragen zu Gartenthemen steht das „Grüne Team“ im Landratsamt (Telefon: 0941 4009-361, -362, -619) gerne zur Verfügung.

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