Gartentipps für den Monat Januar

Das Sachgebiet Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt informiert

Regensburg (RL). Am Landratsamt Regensburg beraten die Mitarbeiter des Sachgebiets Gartenkultur und Landespflege bei allen Fragen rund um den Garten. Hier einige Themen, die jetzt für Freizeitgärtner von Interesse sind.

Balkon hat oder einfach zusätzlich Streufutter anbieten möchte, findet sicher noch Platz für ein Futterhäuschen. Futtertanks, in denen die Körner und Samen trocken gelagert sind und nach und nach herausrieseln, sind eine praktische Methode, wenn man nicht täglich nach dem Rechten schauen kann. Vögel freuen sich aber auch über weniger aufwändige Modelle, Hauptsache man hält die Futterstelle sauber.

Der Kreisverband für Gartenkultur bietet dieses Jahr Futterhäuschen als Bausätze an – ein willkommener Bastelspaß für die ganze Familie. Unter #OGV Regensburg gibt es auf Instagram alle weiteren Informationen. Sie können aber auch telefonisch bei Stefanie Fleiner (0941 4009-370) und Birgit Böhm (0941 4009-550) bestellt und in der Geschäftsstelle abgeholt werden. Bereits jetzt sollte schon darüber nachgedacht werden, was man nächstes Jahr in den Gemüsebeeten anpflanzen möchte. Wer einen Anbauplan erstellt tut sich leichter, die fürs neue Gartenjahr erforderliche Menge an Sämereien zu ermitteln und mittels Fruchtfolge den Boden fruchtbar zu erhalten. Auch wenn die Bestellung der Samen vielleicht noch nicht möglich ist macht es Spaß, in den Katalogen zu stöbern und sich damit aufs kommende Frühjahr zu freuen.

Für weitere Auskünfte steht das „Garten-Team“ im Landratsamt, Telefon 0941 4009-361, -362, -619, gerne zur Verfügung.

Bild Futterhäuschen zum Selberbauen. Foto: Christine Gietl
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Fotowettbewerb zeigt Vielfalt in heimischen Gärten

Regensburg (RL). Der Bezirksverband Oberpfalz für Gartenbau und Landespflege feierte heuer sein 125-jähriges Gründungsfest. Anlässlich dieses großen Jubiläums waren die Mitglieder der Obst- und Gartenbauvereine eingeladen, bei einem Fotowettbewerb mitzumachen, der das aktuelle Schwerpunktthema „Biodiversität“ sowie das Kernthema „Garten“ in den Fokus rückt und miteinander verbindet.

Auszeichnung teil. „Wir freuen uns sehr, dass auch aus unseren Reihen ein Siegerfoto den Kalender für 2021 ziert,“ so Landrätin Tanja Schweiger. Als Jurymitglied konnte sie feststellen, dass die Vielfalt in unseren Gärten von den zahlreichen Hobbyfotografen wunderschön in den richtigen Fokus gerückt wurde.

Hintergrund:

Eine übermäßige Nutzung der natürlichen Ressourcen sowie ein zu großer Flächenverbrauch durch Infrastrukturmaßnahmen drängen natürliche Lebensräume immer weiter zurück. Auch der vom Menschen verursachte Klimawandel trägt zu einer Bedrohung der Artenvielfalt bei. Die Roten Listen, also die Verzeichnisse der gefährdeten, verschollenen und ausgestorbenen Tier- und Pflanzenarten, Artengesellschaften und Biotoptypen, werden immer länger. Der Schwund der Artenvielfalt bedroht auch die Lebensgrundlage für uns Menschen. Ist die Artenvielfalt erst einmal verschwunden, kann sie nicht wiederhergestellt werden. Um diesem Schwund entgegenzuwirken, ist jeder einzelne verantwortlich, sein Verhalten zu hinterfragen und entsprechend anzupassen. Unsere Gärten sind wertvolle Kleinbiotope, die bei einer naturnahen Gartenbewirtschaftung zahlreichen Tieren Lebensraum bieten.

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„Zammhalt’n schmeckt guad!“

Regionale Schmankerl gingen an soziale Projekte

Bild Landrätin Tanja Schweiger (links) übergab acht Präsentkörbe für die Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngruppe in Bernhardswald an Theresa Völkl, Fachkraft Heilerziehungspflege (Mitte), sowie Michael Kiefl, Leitung Wohnen 2 der Barmherzigen Brüder, Reichenbach. Foto: Stefan Lex

Regensburg (RL). Mit der Aktion „Zammhalt’n schmeckt guad!“ setzte der Landkreis Regensburg im Spätsommer letzten Jahres ein Zeichen der Solidarität, um die regionale Gastronomie zu unterstützen.

Barmherzigen Brüder in Bernhardswald freuen. Sechs Kisten bekamen junge Mütter der heilpädagogischen Mutter-Kind-Wohngruppe „Lilli“ im Thomas-Wiser-Haus in Regenstauf.

„Es ist toll, dass wir neben der regionalen Gastronomie mit der Aktion „Zammhalt´n schmeckt guad!“ auch noch die Wohngruppen in Regenstauf und Bernhardswald mit hochwertigen Produkten aus unserer Region unterstützen konnten,“ so Landrätin Tanja Schweiger, „denn ohne Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe kann eine Gesellschaft weder in guten noch in schwierigen Zeiten bestehen“.

Bild Maria Ritter von der Regensburger Regionaltheke GmbH überreichte die Geschenke an Andrea Kroisi-Aschenbrenner, Betreuerin im Thomas-Wiser-Haus in Regenstauf. Foto: Sven Päplow
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Schwein gehabt

Stellvertretende Kreisbäuerin Rosmarie Meßner und Ernährungsfachfrau Patricia Meßner geben Tipps rund ums Schweinefleisch.

Regensburg (bbv) – Schweinefleisch hat sowohl in der traditionellen als auch in der modernen Küche viele Anhänger – in Bayern, aber auch darüber hinaus. Das liegt vor allem an den vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten, die Schweinefleisch bietet: Vom klassischen Schweinebraten über das Schnitzel bis hin zu exotischen Gerichten wie Schweinefleisch süßsauer ist alles möglich.

muss am Tag des Kaufes zubereitet werden.

• Tiefgefroren sollte Schweinefleisch luftdicht verpackt sein und nicht länger als etwa 6 Monate aufbewahrt werden.

• Aus hygienischen Gründen sollten rohes Fleisch und Fleischsaft nicht mit anderen Lebensmitteln in Berührung kommen.

• Garen Sie Schweinefleisch immer gut durch! Damit Schweinebraten, Schnitzel oder Schweinemedaillons gut gelingen, muss die Garmethode zum Teilstück passen: - Zum Braten eignen sich Nacken, Kotelett, Oberschale, Nuss, Schulter, Unterschale, Haxe oder Hüfte.

- Wenn Sie Schweinefleisch schmoren möchten, verwenden Sie am besten Dicke Rippe (Brustspitze), Schulter, Kotelettstück, Bauch, Schinken oder Fleisch vom Nacken.

Schweinefleisch ist ein hochwertiges Lebensmittel und bisher in Bayern auch regional und auf kurzen Wegen erhältlich. Die heimische Schweinehaltung steckt zur Zeit in der Krise. Corona und die afrikanische Schweinepest machen den Schweinehaltern zu schaffen. Seit einigen Wochen werden die Tiere weit unter den Entstehungskosten verkauft. Gerade die bayerischen kleinen und mittleren Betriebe werden aufgeben. Mit der Entscheidung für regionales Schweinefleisch tragen sie dazu bei, den bayerischen Betrieben eine Zukunft zu geben!

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Rezept für Schnitzel mal anders

Schlemmerpfanne vom Schwein von Patricia Meßner aus Taimering für ca. 4 – 6 Personen:

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abziehen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln und Champignons in zerlassener Butter andünsten. Schinken würfeln und zu den Zwiebeln geben. Diese Masse über die Schnitzel geben.

Saure Sahne und Schlagsahne verrühren und über die Zwiebelmasse gießen. Die Auflaufform mit Klarsichtfolie abdecken und im Kühlschrank 24 Stunden ziehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und die Auflaufform ohne Klarsichtfolie auf den Rost stellen. Circa 1 Stunde im Backofen backen. Mit Kartoffeln oder Baguette servieren und genießen!

Guten Appetit wünscht Patricia Meßner!

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