Bisher knapp 5 800 Impfungen im Landkreis Regensburg

Impfquote bei 2,2 Prozent / Etwa Mitte Februar beginnen die Impfungen in den Gemeinden

Regensburg (R/L). Im Landkreis Regensburg wurden seit dem Impfstart am 27.12.2020 bis einschließlich 26.01.2021 insgesamt 5 793 Impfungen verabreicht. Weitere 120 Impfdosen wurden dem Caritas-Krankenhaus St. Josef, 25 Impfdosen der Klinik St. Hedwig zur Unterstützung der Mitarbeiter-Impfungen überlassen.

Zweitimpfungen durchgeführt haben. Die Klinik in Donaustauf konnte mit 134 Dosen für Erstimpfungen bei priorisiertem Personal berücksichtigt werden, dort wurden auch bereits die ersten 80 Zweitimpfungen durchgeführt. In der Klinik Wörth fanden bisher 156 Erst- und 78 Zweitimpfungen bei Mitarbeitern statt.

Ab Mitte/Ende Februar beginnen die Vor-Ort-Impfungen in den Landkreisgemeinden

Der nächste Schritt wird der Start der Impfungen in den Gemeinden des Landkreises sein. Hierfür laufen sowohl in der Koordinierungsstelle als auch in allen Gemeinden bereits intensive Vorbereitungsarbeiten. Ziel ist es, für die mobilen Ü80jährigen Landkreisbürgerinnen und Landkreisbürger in Gemeindeeinrichtungen vor Ort eine Impfung durch die mobilen Teams anzubieten.

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5.oooster Erstimpfling: Maria L. (87) aus Obertraubling

Regensburg (RL). Am Dienstag, 2. Februar 2021, erhielt im Impfzentrum am Landratsamt Regensburg Maria L. aus Obertraubling, die mit ihren 87 Jahren zur höchsten Priorisierungsgruppe gehört, als 5.000ste/r Landkreisbürger/in ihre Erstimpfung gegen das Corona-Virus. Nach ihrer Zweitimpfung in drei Wochen wird es noch weitere sieben Tage dauern, bis Maria L. gegen das Virus immun ist.

dabei, manche Gemeinden schließen sich zusammen. D.h. es wird eine passende zentrale Impfräumlichkeit für die Bürgerinnen und Bürger von zwei oder auch mehr Gemeinden geben.

Einen Testdurchgang hinsichtich der Vor-Ort-Impfungen finden zeitnah in den Gemeinden Wolfsegg und Pielenhofen statt, begleitet durch Andreas Bauer, BRK-Projektleiter.

Wie wird ein Termin vereinbart?

Eine Terminabsprache erfolgt über die Gemeinden; die Impflinge werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Gemeinden hinsichtlich Termin und genauer Uhrzeit informiert. Zu diesem Termin sollen die Impfwilligen nach Möglichkeit die bereits übersandten Impfunterlagen ausgefüllt mitbringen. Notfalls können sie aber auch am Impftag vor Ort ausgefüllt werden.

Vorab werden die Impflinge darum gebeten, sich auf impfzentren.bayern/ für die Impfung zu registrieren. Es handelt sich hierbei um eine Registrierung der Personendaten. Eine Registrierung auf impfzentren.bayern/ ist nur einmal möglich.

Informationen rund um das Corona-Virus im Landkreis Regensburg lesen Sie auf landkreis-regensburg.de/unser-landkreis/aktuelles/coronavirus/corona-im-landkreis/.

Hinweis: Am Mittwoch, 3. Februar 2021, strahlt der Bayerische Rundfunk (BR) in Politikmagazin „Kontrovers“ (21.15 bis 21.45 Uhr) unter anderem eine Reportage zum Impfzentrum am Landratsamt Regensburg aus.

Bild Katrin Eichfelder, in Weiterbildung zur Internistin, verabreicht Maria L. (87) eine Impfung gegen Corona. Maria L. ist übrigens der 5.000ste Erstimpfling im Landkreis Regensburg (Stand: 2. Februar 2021, 13 Uhr). Im Vorfeld fand ein Aufklärungsgespräch statt. Foto: Petula Hermansky
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Pilotprojekt „Coworking Space“ im Schloss Wiesent

Regensburg (RL). Die Idee, Büroräume oder kleinere Gewerbeflächen mit Infrastruktur zur Miete und gemeinsamen Nutzung durch mehrere (Jung-)Unternehmer, Einzelgewerbetreibende oder auch Arbeitnehmer zu nutzen, hat einen Namen: Coworking Space.

geben und größere Firmen nehmen die Coworking-Angebote stärker wahr, um ihren Mitarbeitern eine wohnortnahe Büroalternative zum Homeoffice zu bieten“, erklärt Roland Weiß. Für diese wird ein Umfeld geschaffen, um professionell arbeiten zu können. Das Angebot hat zwei positive Nebeneffekte: der Berufspendelverkehr wird verringert und ein aktiver Beitrag zur Attraktivitätssteigerung des ländlichen Raumes geschaffen.

Cluster mit unterschiedlichem Know-how

Ein spannender Aspekt der Entwicklung im Bereich „neue Arbeitsformen“ ist seine bunt gemischte Zusammenstellung von beispielsweise Unternehmern, Freiberuflern, kleineren Startups und digitalen Nomaden, die in meist größeren, verhältnismäßig offenen Räumen zusammenarbeiten und auf diese Weise voneinander profitieren können. Bei der Realisierung des Coworking Space im Schloss Wiesent konnte der Landkreis auf verlässliche Kooperationspartner bauen: Während die parkasse Regensburg die Räumlichkeiten mietfrei zur Verfügung stellt, versorgt die R-KOM den Space mit WLAN. Inhaltlicher Input kommt seitens der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung am Landratsamt Regensburg.

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Caritas Alten- und Pflegeheim Regenstauf: Nur zwei Infektionsfälle

Regensburg (RL). Beim Caritas Alten- und Pflegeheim Regenstauf liegen mittlerweile die Ergebnisse der zweiten Reihentestung vor.

Damit stellt sich die Situation in dieser Einrichtung erfreulicherweise wesentlich weniger dramatisch dar, als nach den ersten Testergebnissen angenommen werden musste.

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2.500. Ehrenamtskarte geht an Pflegemutter Edita Hechtbauer

Pfatter (RL). 48 Jahre jung, seit 24 Jahren im Landkreis Regensburg zu Hause und von ganzem Herzen Mutter: Edita Hechtbauer aus Pfatter ist eine von aktuell 99 Pflegeeltern(-teilen) im Landkreis und hat – wie alle Pflegeeltern, die länger als zwei Jahre Pflegekinder bei sich aufnehmen – Anspruch auf die Bayerische Ehrenamtskarte. Ihre Ehrenamtskarte war exakt die 2.500ste im Landkreis Regensburg, weswegen Landrätin Tanja Schweiger sie ihr – inklusive eines kleinen Geschenks – persönlich überreichte.

nur die Erwachsenen geben können. Die größte Herausforderung stellt für viele Pflegeeltern der Umgang mit den leiblichen Eltern dar, denen sie bei Besuchskontakten der Kinder begegnen. Hier ist eine wertschätzende Haltung geboten. Dabei werden Pflegeeltern vom Jugendamt unterstützt.

Kontakt: Fragen zum Thema Pflegeeltern beantwortet unser Pflegekinderdienst christina.lilla@lra-regensburg.de, Telefon 0941 4009-554, Franziska.eichhammmer@lra-regensburg.de, 0941 4009-238, Renate.klemm@lra-regensburg.de, 0941 4009-610 und Christina.funke-schug@lra-regensburg.de , 0941 4009-186. Informationen darüber gibt es auch auf der Internetseite des Landkreises unter landkreis-regensburg.de, Rubrik Kinder, Jugendliche und Familie, Stichwort Pflegekind.

Bayerische Ehrenamtskarte:

Der Landkreis Regensburg hat die Bayerische Ehrenamtskarte 2016 gemeinsam mit der Stadt Regensburg eingeführt als sichtbares Zeichen des Dankes und der Anerkennung für Bürgerinnen und Bürger, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren. Inhaber/innen der Karte erhalten Vergünstigungen in staatlichen oder kommunalen Einrichtungen (zum Beispiel beim Eintritt in Museen, Theater, Schwimmbäder, Schlösser) oder Rabatte beim Einkauf in Geschäften und bei Firmen in nahezu ganz Bayern. Zurzeit gibt es bayernweit mehr als 4 000 Akzeptanzstellen, in Stadt und Landkreis Regensburg sind es 146. Alle wichtigen Infos unter freiwilligenagentur.landkreis-regensburg.de oder telefonisch unter 0941 4009-414 (Yvonne Bachfischer).

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Bayerische Architektenkammer berät digital zum Thema „Barrierefreiheit“

Regensburg (RL). Die Beratungsstelle Barrierefreiheit der Bayerischen Architektenkammer bietet jeden letzten Donnerstag im Monat (außer August und Dezember) allen am Bau Beteiligten (Privatpersonen, Bauherren, Architekten, Kommunen, öffentliche Auftraggeber, Verwaltungen) im Landratsamt Regensburg eine kostenlose Beratung an.

unter byak-barrierefreiheit.de. Hier sind auch weitere Informationen hinterlegt, etwa zum Ablauf eines Beratungstermins oder zu weiteren Standorten in Bayern.

Kontakt:

Bayerische Architektenkammer, Beratungsstelle Barrierefreiheit, Waisenhausstraße 4, 80637 München; byak-barrierefreiheit.de; E-Mail: info@byak-barrierefreiheit.de; Beratungstelefon: 089 13 98 80-80.

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Landkreis-Initiative für Impfungen in den Gemeinden vor Ort

Regensburg (R/L). Zum Stand der Impfkampagne im Landkreis und zum Anmeldeverfahren für Impftermine informierte Landrätin Tanja Schweiger letzte Woche in einer Pressekonferenz im großen Sitzungssaal des Landratsamtes.

bekommt, hängt davon ab, in welchen Mengen der Impftstoff an die Impfzentren ausgeliefert wird.

Der Impfwillige wird automatisch vom Impfzentrum informiert, wenn für ihn ein Termin vorgesehen ist.

Zum Impftermin selbst sind folgende Unterlagen mitzubringen:
- Ausgefülltes und unterschriebenes Aufklärungsmerkblatt
- Ausgefüllter und unterschriebener Impfbogen
- Soweit jemand rechtlich betreut wird: ausgefüllte und unterschriebene Einwilligung des Betreuers/der Betreuerin
- Terminbestätigung
- Impfausweis (soweit vorhanden),
- Weitere Unterlagen: z.B. Herzpass, Diabetikerausweis, Medikamentenliste
- Personalausweis oder Reisepass
- Krankenversicherungskarte

Nach Abschluss des Impfvorgangs bekommt der Impfwillige (noch vor Ort im Impfzentrum) gleich den Termin für die Zweitimpfung mitgeteilt. Diese findet i.d.R. drei Wochen nach der Erstimpfung statt. Es wird bei der Zweitimpfung der gleiche Impfstoff verwendet wie bei der Erstimpfung. Etwa eine Woche nach der Zweitimpfung ist der volle Impfschutz gegeben.

Hinweis:

Alle bisher vereinbarten Zweit-Impftermine bleiben unverändert gültig. Die bekannt gewordenen vorübergehenden Liefereinschränkungen von BioNTech/Pfizer hatten Auswirkungen nur auf Ersttermine, wobei auch diese mittlerweile größtenteils bereits wieder neu terminiert werden konnten.

Hintergrund:

Bisherige Entwicklung: Im Landkreis Regensburg hat die Impfkampagne – wie bayernweit einheitlich – am 27.12. mit 100 Impfdosen begonnen. Weil absehbar war, dass der Impfstoff anfangs knapp ist, hat der Bund in einer eigenen Coronavirus-Impfverordnung drei Kategorien festgelegt, in welcher Reihenfolge geimpft werden soll. Zur höchsten Stufe dieser sogenannten Priorisierung gehören die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Senioren- und Behinderteneinrichtungen. Deshalb lag der Schwerpunkt in den ersten drei Wochen der Impftätigkeit darauf, diesen Personenkreis durch die vier mobilen Impfteams impfen zu lassen. Die Erstimpfungen in den Heimen konnten in diesen Tagen abgeschlossen werden. Die parallel angelaufenen Zweitimpfungen wurden bereits in 13 Heimen vorgenommen.

Zusatz-Online-Terminvereinbarungen über die Landkreis-Homepage wird es nicht mehr geben. Das bayernweite Registrierungsportal BayIMCO war Anfang des Jahres noch nicht nutzbar. Der Landkreis wollte aber parallel zu den Impfungen in den Heimen auch der zahlenmäßig großen Gruppe der über 80jährigen ein zusätzliches – im Rahmen des begrenzten Impfstoffes mögliches – Impfangebot machen. Daher wurde an zwei Tagen auf der Landkreis-Homepage eine Online-Terminvereinbarung eingerichtet. Am 28.12.2020 und am 15.01.2021 wurden dort Termine angeboten. An beiden Tagen waren die Terminslots innerhalb weniger Minuten ausgebucht. Seit 11.01. ist nun bayernweit eine Registrierung über BayIMCO möglich. Man kann sich dort für einen Termin anmelden, die tatsächliche Terminvergabe erfolgt dann später über die BRK-Koordinierungsstelle. Von dort bekommt man auch die Information zum Impftermin. Bei den Zusatz-Online-Terminvereinbarungen über die Landkreis-Homepage fanden Registrierung und Terminvergabe in nur einem Arbeitsschritt statt.

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Solidarische Landwirtschaften: Wirtschaften mit Hand und Herz

SoLaWis im Landkreis Regensburg suchen in Bieterrunden neue Mitglieder

Regensburg (RL). Durch Corona haben regional erzeugte Lebensmittel einen Nachfrageanstieg erfahren. Somit haben auch die solidarischen Landwirtschaften einen weiteren Aufschwung erlebt. „Mit der Mitgliedschaft in einer solidarischen Landwirtschaft leisten unsere Landkreisbürgerinnen und Bürger einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und erhalten zugleich schmackhafte, regionale Bioerzeugnisse für den Eigenbedarf“, so Landrätin Tanja Schweiger. Bereits fünf SoLaWis gibt es im Landkreis Regensburg.

Bei digitalen Bieterrunden Ende Februar Ernteanteile sichern

Die SoLaWi Tegernheim startet ins zweite Gartenjahr und vergrößert sich. Sie wirtschaftet nach dem Prinzip „Market Gardening“, welches sich an den regenerativen Prinzipen der Permakultur orientiert. Die Gemüsepflanzen werden dicht gepflanzt, um so möglichst viel Ertrag auf kleiner Fläche zu erzielen. Der Boden wird möglichst wenig bearbeitet. Wer Lust hat mitzumachen, kann am 20. Februar bei der digitalen Bieterrunde einen Anteil sichern. Nähere Infos unter solawi-tegernheim.de/

Die SoLaWi Kareth/Lappersdorf (SoLaWiR) besteht aus 50 Mitgliedern und wird als Verein geführt. Ein großer Vorteil ist die Stadtnähe zu Regensburg, denn wer keinen Garten hat, kann sich hier mit regionalem Gemüse versorgen und zugleich selbst als Gärtner ausprobieren. Gegründet wurde die SoLaWi hauptsächlich von Studenten und Mitgliedern der „Transition-Bewegung“. Das Besondere dieses Vereins ist die Heterogenität der Mitglieder. Wer Interesse hat, kann sich unter solawir.de/ informieren. Auch hier wird es eine Bieterrunde geben. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Bild Gründerin der SoLaWi Ferni, Sophie Ley, bei einer Feldführung für Interessierte; Foto: Monika Ernst

auch einen Hofladen und einige Nutztiere. Interessierte Verbraucher dürfen sich gerne selbst vor Ort überzeugen. Weitere Infos auf tiefbrunner-hofladen.de

Auch die SoLaWi Ferni bei Regenstauf will sich im April 2021 auf etwa 50 „Mitbauern“ vergrößern. Zudem ist hier ein solidarisches Finanzierungskonzept geplant. Neu sind ein Mobilstall mit alten Legehennen-Rassen und eine Streuobstwiese. Ab Frühsommer wird es auch einen SB-Hofladen und ein Blumenfeld zum Selbstpflücken geben. Weitere Infos unter solawi-ferni.de

Bild Gemüse und freilaufende Hühner der SoLaWi Ferni bei Regenstauf; Foto: Monika Ernst
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Ideensammlung für gemeinsames Entwicklungskonzept Region Regensburg

Regensburg (RL). Landrätin Tanja Schweiger und Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer sowie politische Vertreter aus Stadt und Landkreis Regensburg trafen sich am 15. Januar online zur zweiten „Auftraggeber-Werkstatt“, dem nächsten Schritt zur Erarbeitung eines gemeinsamen Entwicklungskonzeptes für die Region Regensburg.

wurden Ideen und Ansatzpunkte für die zukünftige Entwicklung der Region Regensburg definiert. Gegenstand der Diskussion waren sämtliche Handlungsfelder des Entwicklungskonzepts und deren inhaltliche Verknüpfungen.

In den nächsten Prozessschritten, die für das Frühjahr 2021 geplant sind, werden die bisherigen Ergebnisse in den kommunalen Entscheidungsgremien sowie im Rahmen einer Bürgerbeteiligung – situationsbedingt digital und/oder vor Ort – vorgestellt, diskutiert und verfeinert. Ebenso werden ab Mitte 2021 regionale Fachverbände und Interessensvereinigungen, Bürgerinitiativen, Vereine, Netzwerke, und lokale Fachexperten im Rahmen von Experten-Workshops inhaltlich in den Prozess eingebunden. Zeitliches Ziel ist es, das Entwicklungskonzept für die Region Regensburg Ende dieses Jahres präsentieren zu können.

Ansprechpartner der Verwaltung:

Stadt Regensburg: Anton Sedlmeier, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, Telefon 0941 507 1660, E-Mail: Stadtentwicklung@Regensburg.de

Landkreis Regensburg: Maria Politzka, Leiterin des Sachgebietes Wirtschaft, Regionalentwicklung und Tourismus, Telefon 0941 4009 373, E-Mail: regionalentwicklung@lra-regensburg.de

Bild Unser Archivbild von der Auftaktveranstaltung im Februar 2020 zeigt Landrätin Tanja Schweiger und Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer mit Ludwig Karg, Geschäftsführender Gesellschafter des unterstützenden Büros B.A.U.M. Consult aus München. Foto: Beate Geier
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Eingeschränkter Betrieb an der Kreisklinik Wörth a.d.Donau

Notfallversorgung und ambulante Sprechstunden weiterhin möglich

Regensburg (RL). Ein Jahr Corona in Deutschland – trotz strikter Einhaltung der strengen Infektionsschutzauflagen an der Kreisklinik seit dem ersten Lockdown musste auch die Landkreiseinrichtung, wie auch viele andere Kliniken in Bayern, jetzt erstmals Covid-19 Fälle verzeichnen.

Abwägung der Ärzteschaft aus medizinischer Sicht nicht sofort stattfinden müssen, werden verschoben. In jedem Fall sichergestellt sind Versorgungen und Operationen in Notfällen. Die Zentrale Notaufnahme ist jederzeit für Behandlungen zu erreichen. Auch ambulante Termine in den Sprechstunden können nach wie vor wahrgenommen werden.

Krankenhausdirektor Martin Rederer: „Die Klinik hat in den letzten Wochen in der Spitze zusätzlich mehr als zwölf intensivpflegerisch zu behandelnde Covid-19 Patienten im guten partnerschaftlichen Austausch mit einer nahen Senioreneinrichtung versorgt und ist hier auch bis an seine Grenzen gegangen. Unser Dank gilt allen pflegerischen und ärztlichen Mitarbeitern, die auf dieser extra eingerichteten Covid-Isolierstation tätig waren und auch noch sind. Uns ist bewusst, dass dies eine belastende Situation für unsere Patientinnen und Patienten, ihre Angehörigen, aber auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist. Sie können aber versichert sein, dass alles unternommen wird, um das Infektionsgeschehen schnellstmöglich einzugrenzen. Und wir hoffen in dieser Situation natürlich auch auf das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger.“

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Aktuelle Wohnungsmarkt-Analyse für den Landkreis Regensburg

Kein Wohnraum für Geringverdiener – die Mieten für einfache Wohnungen stiegen 6,2-mal so stark wie die Lebenshaltungskosten

Neues Siegel als „Sozial-Kompass“ für den Wohnungsmarkt: „MEINFAIRMIETER“

Der Landkreis Regensburg auf dem „Wohn-Prüfstand“ für Haushalte mit niedri-gen Einkommen: Die vom Job-Center übernommenen Mieten für Single-Haushalte stiegen innerhalb von gut sechs Jahren (März 2014 bis September 2020) um 40,4 Prozent, während die Verbraucherpreise in diesem Zeitraum nur um 6,5 Prozent zulegten.

die vielen noch vorhandenen Wohnungsgesellschaften in öffentlichem Eigentum und die Genossenschaften fühlen sich zu Unrecht in der Schublade der „gierigen Vermieter“ wieder.

„Wie alle anderen Unternehmen müssen auch Wohnungsunternehmen Gewinne erzielen, um langfristig bestehen zu können. Die Umsetzung jedes Mieterhöhungsspiel-raums ist dabei aber nicht nötig. Gerade beim Grundbedürfnis Wohnen kann der Grund-satz, dass der Gebrauch von Eigentum zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen soll, nicht stark genug betont werden“, so Günther.

Auch hinter der Wohnungsmarkt-Analyse für den Landkreis Regensburg steht das Gütesiegel „MEINFAIRMIETER“, das vom Pestel-Institut durch dessen Leiter, Matthias Günther, mit initiiert wurde. Faire Vermieter, ob öffentlich, genossenschaftlich oder pri-vat, müssen für die Wohnungssuchenden erkennbar sein. In der Schaffung von Markt-transparenz wird ein Schwerpunkt der Arbeit des Gütesiegels gesehen. „Aber natürlich werden wir auch wohnungspolitische Forderungen wie etwa die dringend notwendige Stärkung des Sozialwohnungsbestandes und die Verbesserung der Rahmenbedingun-gen für den Wohnungsbau insgesamt im Fokus haben“, betonen die Gründer des Güte-siegels. Denn letztlich hat eine unzureichende Wohnungspolitik dazu geführt, dass Ende 2019 im Landkreis Regensburg knapp 1.900 Wohnungen oder 2,1 Prozent des Wohnungsbestands fehlten.

Bild Ein inzwischen typisches Bild Foto: „MEINFAIRMIETER“ (Alle Rechte frei.)
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Gelber Sack /Tonne

Letzte Woche entbrannte auf Facebook eine heiße Diskussion ob gelbe Säcke bzw Tonnen für Hemau nicht besser wären als die Fahrt zum Wertstoffhof.

Auch die junge Union des kreistages will jetzt durch eine postwurfsendung Umfrage die Bevölkerung erreichen die die social Medien nicht erreichen.

Hier der link der online Petition wo noch 3 Wochen abgestimmt werden kann.

openpetition.de/!hxgxg

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JU startet Umfrage zum gelben Sack

Auf Ihrer Kreisvorstandssitzung beschäftigte sich der CSU-Nachwuchs mit dem Themen Müllverwertung und der anstehenden Bundestagswahl

sind“, kündigte JU-Kreisvorsitzender Florian Hoheisel an. „Die notwendigen Umfrageunterlagen werden wir in den kommenden Wochen an die Haushalte verteilen“, ergänzte sein Stellvertreter Andreas Huber. „Wir erhoffen uns dadurch ein breites Meinungsbild zu den Themen Nachhaltigkeit, Wertstoffhof und einem möglichen Systemwechsel zum gelben Sack“, so die Nachwuchspolitiker.

Die JU-Kreisvorstandschaft nominierte abschließend MdB Peter Aumer und Simon Ettl aus Obertraubling zu ihren Spitzenkandidaten für die kommende Bundestagswahl und sicherten ihnen ihre volle Unterstützung im kommenden Wahlkampf zu, der aufgrund der Gegebenheiten sicherlich viele Herausforderungen mit sich bringt.

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