Änderungen der Corona-Regelungen durch neue Bundesnotbremse

Regensburg (R/L). Im Hinblick auf die Neuregelungen im Infektionsschutzgesetz des Bundes hat der Freistaat Bayern seine landesrechtlichen Bestimmungen in der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV) angepasst.

Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Versicherungsbüros, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermitteln sowie der Großhandel.

Gastronomie: Die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken zwischen 22 Uhr und 5 Uhr ist untersagt.

Körpernahe Dienstleistungen (nur Fußpflege und Friseur): Zulässig nur mit negativem Testergebnis (höchstens 24 Stunden zurückliegender PCR-Test, Antigen-Schnelltest oder Selbsttest unter Aufsicht.) Darüber hinaus besteht auch für das Personal eine FFP2-Maskenpflicht. Hand-, Nagel- und Gesichtspflegebetriebe müssen schließen.

Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten und Gedenkstätten: geschlossen

Sport: Individualsport mit dem eigenen Haushalt und 1 weiteren Person

Außengastronomie: geschlossen

Theater, Konzerte, Opern, Kinos: geschlossen

Freizeitveranstaltungen: untersagt

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Bereits über 60.000 Impfungen im Landkreis

Regensburg (RL). Im Landkreis Regensburg wurden bislang (Stand 26.04.2021, 11.30 Uhr) 60.236 Impfdosen verabreicht.

besten. So kann das Impfmangement insgesamt auch effizenter gestaltet werden“, so Landrätin Tanja Schweiger.

Bezieht man die Impfquote nur auf den Personenkreis, der für eine Impfung in Frage kommt – also die über 16-jährigen – ergeben sich folgende Zahlen: Mindestens eine Impfdosis erhielten 45.347 von 165.000 Personen: 27,5 Prozent Vollständig geimpft sind 14,889 von 165.000 Personen: 9 Prozent

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Impfquote im Landkreis Regensburg steigt auf 22,3 Prozent

Regensburg (RL). Im Landkreis Regensburg wurden bislang (Stand 23.04.2021, 13.40 Uhr) 58.130 Impfdosen verabreicht. 14.742 Personen sind vollständig geimpft (7,58 Prozent der Gesamtbevölkerung des Landkreises). 43.388 Personen haben mindestens eine Impfdosis erhalten (22,32 Prozent).

Interesse mehr an einer Impfung haben oder sich beispielsweise von Ihrem Hausarzt impfen lassen wollen.

Sie haben sich bereits online registriert und auch schon eine Einladung erhalten, können aber derzeit noch keinen Termin auswählen?

Das bedeutet, dass momentan alle verfügbaren Termine ausgebucht sind. Sie werden eine Buchungserinnerung bekommen, sobald neue Termine zur Verfügung stehen. Sie können dann erneut einen Termin auswählen. Eine Kontaktaufnahme mit dem für Sie zuständigen Impfzentrum ist daher nicht erforderlich. Anfragen zum Zeitpunkt, wann Sie eine Einladung erhalten werden, können von uns nicht bearbeitet werden, da wir als Impfzentrum hierzu keine Informationen haben und auch keinen Einfluss nehmen können auf das automatisierte Impfmanagement von BayIMCO.

Wollen Sie sich für eine Impfung gegen SARS-CoV-2 registrieren?

Bitte registrieren Sie sich über die bayernweite Impfsoftware unter impfzentren.bayern. Hier werden Sie durch die Abfrage Ihres Alters, Ihrer Vorerkrankungen und Ihrer individuellen Lebenssituation automatisch priorisiert und zur Auswahl eines Impftermins eingeladen, sobald Termine für Sie verfügbar sind.

Haben Sie grundsätzliche Fragen zu Ihrer Impfung gegen SARS-CoV-2?

Bitte wenden Sie sich hierfür an Ihren Hausarzt oder an die 116 117. Ihre individuellen medizinischen Fragen klären Sie am besten über Ihren Hausarzt ab, dieser kann Ihre medizinische Situation am besten einschätzen.

Haben Sie Fragen zum aktuellen Infektionsgeschehen im Landkreis, zu den Fallzahlen oder zur Impfquote?

Bitte besuchen Sie die Homepage des Landratsamtes unter landkreis-regens burg.de/unser-landkreis/aktuelles/coronavirus/ oder die Homepage des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege unter stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/.

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Luca-App ab sofort in Stadt und Landkreis Regensburg verfügbar

Regensburg (R/L). Ab sofort kann in Stadt und Landkreis Regensburg die Luca App von den Bürgerinnen und Bürgern sowie Betrieben, Behörden und Unternehmen genutzt werden. Die App unterstützt das Gesundheitsamt bei der Kontaktpersonennachverfolgung; ersetzt diese aber nicht.

Ersatz für die bisherige meist handschriftliche „Zettelwirtschaft“) zu ermöglichen. Die Unternehmer müssen sich unter dem nachfolgend genannten Link registrieren: luca-app.de/mein-luca/.

Kontakt: Ramona Rampf, Tel. 0941 4009-709, E-mail: gesundheitsamt@lra-regensburg.de

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Klimaschutzleistungen der Wälder honorieren

Staatsministerin Michaela Kaniber, Präsident Josef Ziegler (Bayerischer Waldbesitzerverband), Generalsekretär Georg Wimmer (Bayerischer Bauernverband) und Albrecht Fürst zu Oettingen-Spielberg (Familienbetriebe Land und Forst Bayern) enthüllen in München gemeinsam die „8“ als Zeichen der Klimaschutzleistung eines Hektar Waldes.

Deutschen im Wald einen wichtigen Baustein für mehr Klimaschutz; 76 % sprechen sich für eine dauerhafte Unterstützung des Waldes und seiner Bewirtschafter aus Mitteln des Energie- und Klimafonds (EKF) aus. Der EKF wird befüllt durch die CO2-Abgaben, die seit diesem Jahr für den Verbrauch von fossiler Energie erhoben werden (wald-ist-klimaschuetzer.de/umfrage/)

Die „8“ vor dem Generalsekretariat des Bayerischen Bauernverbandes steht für die gemeinsame Kampagne der beiden Bundesverbände Familienbetriebe Land und Forst und der AGDW-Die Waldeigentümer – www.wald-ist-klimaschuetzer.de. Dabei würden nur 5% dieser EKF Mittel, die von den Verursachern kommen und nicht aus Steuermitteln, benötigt, um die Wälder als wichtigste CO2 Senke zu erhalten.

Nur nachhaltig bewirtschaftete und genutzte Wälder können langfristig aktive Klimaschutzleistungen erbringen. Dabei ist der Klimawandel eine immer größere Herausforderung für den Walderhalt, denn die Waldbäuerinnen und Waldbauern müssen klimaempfindliche Wälder in widerstandsfähige, struktur- und artenreiche Mischwälder umbauen. Dies geschieht in Bayern bereits seit Jahrzehnten und wird von der Bayerischen Staatsregierung aufgrund des beschleunigten Klimawandels nun verstärkt unterstützt. Mit diesen gemeinsamen Anstrengungen sollen seine vielfältigen Leistungen, allen voran die Klimaschutzleistung von Wald und Holz erhalten werden.

Vor der „8“ wurde symbolisch ein Mischwald aus den Baumarten Rotbuche, Elsbeere, Eiche, Weißtanne und Douglasie gepflanzt, um die künftigen Herausforderungen der Waldbesitzer deutlich zu machen.

Ein Statement von Staatsministerin Michaela Kaniber zu den Klimaschutzleistungen des Waldes und dessen Honorierung finden Sie hier: youtube.com/watch?v=uFT8NrQ6GKo

Kontakt

Bayerischer Waldbesitzerverband e.V. Hans Ludwig Körner

Max-Joseph-Straße 7/Rgb.
80333 München

Telefon 089/5390 688 0
Fax 089/5390 688-29
Mail info@bayer-waldbesitzerverband.de
Internet bayer-waldbesitzerverband.de

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Insolvenz-Verkürzung auf drei Jahre

Mindestquote nicht mehr erforderlich

Ende 2020 wurde eine Reform des Insolvenzrechts beschlossen. Die Privatinsolvenz wird damit für alle Schuldner auf drei Jahre verkürzt.

Sozialberatung für Schuldner ist gerüstet

„Seit Mitte des letzten Jahres wartet die Caritas-Schuldnerberatung auf die Verabschiedung des neuen Gesetzes“, erzählt Zerzawy. Und weiter: „Daher konnten wir uns gut vorbereiten und können allen Anfragen gerecht werden. Unser Fokus liegt nun auf einer zügigen Terminierung, damit schon mal die ersten Schritte besprochen werden können.“ Der Antrag für eine Privat-Insolvenz ist nicht „schnell mal gestellt“. Vielmehr ist es ein Prozess, der die konsequente Bearbeitung des individuellen Falles erforderlich macht. Hierfür die Beratungsstelle sich zeitliche Kontingente freigehalten, um diese jetzt vergeben zu können. In der Regel erhalten die Ratsuchenden so innerhalb von 2 Wochen ihren ersten Termin. Leitung Viktoria Zerzawy erleichtert: „Wir freuen uns sehr!“

Außensprechstunden in Abensberg und Mainburg

Zudem berät die Schuldnerhilfe der Caritas nach wie vor Klienten in Abensberg und Mainburg. So wird s ichergestellt, dass auch Klienten die nicht mobil sind beraten werden können.

Telefonische Sprechstunde

Zwei Mal wöchentlich findet eine telefonische Sprechstunde statt. Diese ist jeweils Montag von 15 bis 16 Uhr und Donnerstag von 8 bis 9 Uhr.

Die Sozialberatung für Schuldner der Caritas Kelheim ist offen für alle und für Ratsuchende kostenfrei. Beratungstermine können unter der Telefonnummer 09441/50 07 21 oder 09441/50 07 29 vereinbart werden.

Bild Unterstützung bei der Antragsstellung. Foto: Van Tay Media, Unsplash
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Beruf + Familie. Geht gut bei uns! – Bewerbungsschluss am 30. April

Regensburg (RL). Zum 4. Mal lädt der Landkreis Regensburg alle Betriebe und Unternehmen in Stadt und Landkreis Regensburg ein, sich an der Ausschreibung „Beruf + Familie. Geht gut bei uns!“ zu beteiligen.

Anbieten von Ausbildungsplätzen in Teilzeit.

Bewerbungsschluss ist Freitag, der 30. April 2021. Anschließend wird eine Jury, bestehend aus Vertretern der Gleichstellungsstellen und der Wirtschaftsförderung von Stadt und Landkreis Regensburg, der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim sowie des Jobcenters Landkreis Regensburg und der Agentur für Arbeit Regensburg die Bewerbungen bewerten.

Als Zeichen der Anerkennung wird am 6. Juli 2021 das Qualitätssiegel „Beruf + Familie. Geht gut bei uns!“ und eine Urkunde an die erfolgreich aktiven Betriebe und Unternehmen verliehen; wenn die Infektionslage dies zulässt, als Präsenzveranstaltung – ansonsten im Online-Format.

Kontakt: Gleichstellungsstelle im Landratsamt Regensburg, Silvia Siegler, 0941 4009-790, E-Mail: gleichstellung@lra-regensburg.de

Weitere Infos zu diesem Projekt und den Onlinebewerbungsbogen finden Sie auf landkreis-regensburg.de/beruf-und-familie/ .

Bild Logo Beruf + Familie. Geht gut bei uns! – Isolde Hilt
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Digitaler Girls`Day/Boys`Day am Landratsamt mit bundesweiter Beteiligung

Regensburg (RL). Am 22. April fand der erste digitale Girls` Day/Boys` Day statt – ein bundesweiter Aktionstag zur Lebens- und Zukunftsplanung für Schülerinnen und Schüler.

Übungen aus der Praxis erhielten die Teilnehmer Einblicke in Arbeitsweisen, Methoden und Planung von Präventionsveranstaltungen.

Als weitere Tätigkeitsfelder für künftige Sozialpädagogen präsentierte sich die Integrationsstelle am Landratsamt, die Menschen mit Migrationshintergrund in allen Bereichen des täglichen Lebens unterstützt, fördert, berät und begleitet. Darüber hinaus erhielten die Schüler Einblicke in das Tätigkeitsfeld der Jugendsozialarbeit an Schulen.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes Regensburg freuten sich über den Austausch und die rege Beteiligung. Und auch die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises und Organisatorin des Digitalen Girls`Day/Boys`Day, Silvia Siegler, zog zufrieden Bilanz: „Das neue digitale Format hat die Beteiligung von jungen Menschen aus ganz Deutschland ermöglicht und Interesse am Landkreis Regensburg über die Grenzen von Bayern hinaus geweckt. Mein besonderer Dank gilt meinen Kolleginnen und Kollegen, die mit großem Engagement ihre Arbeitsbereiche präsentiert und einen wichtigen Beitrag für eine klischeefreie Berufswahl geleistet haben.“

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Die Stadtbahn zu den Menschen bringen

Peter Aumer veranstaltet DigitalDialog mit Kommunalpolitikern aus der Region und Stadtbahnexperten aus Karlsruhe / Regionalpolitiker fordern mehr Enthusiasmus und Visionen

stadtbahn mit Zweisystem-Fahrzeugen. Nur so kann ein merklicher Teil der täglich über 70.000 Einpendler in die Stadt für die Schiene gewonnen werden. „Wir brauchen Visionen“, waren sich Koch und Mißlbeck einig.

Dr. Martin Kammerer von der Industrie- und Handelskammer Regensburg forderte, dass die „Stadtbahn nicht an den Stadtgrenzen enden darf“. Die Umfrage der IHK zur Mobilität hat gezeigt, dass das eine elementare Forderung der regionalen Wirtschaft ist. Stadtrat Dr. Josef Zimmermann bestätigte, dass die Stadt Regensburg für die Stadtbahn eine Spurweite wählen möchte, die einen Anschluss an die Bahngleise möglich macht. „Die Zweisystem-Bahn erlebt gerade europaweit großen Zuspruch. Ob Frankreich oder Großbritannien, es gibt bereits viele Projekte und weitere sind in Planung“ so Zimmermann.

Als nächsten Schritt möchte Aumer mit den Verantwortungsträgern in den umliegenden Landkreisen Gespräche zur Regionalstadtbahn führen. Mit dem vorhandenen Schienensystem haben wir gute Voraussetzungen in alle Himmelsrichtungen“ so Peter Aumer. „Die beschlossene Elektrifizierung der Bahnstrecke Richtung Hof schafft zusätzliche Kapazitäten auf der Schiene. Diese dürfen nicht nur dem Güterverkehr zu Gute kommen. Auch der Personennahverkehr muss profitieren“ fordert Aumer. Außerdem setzt er sich aktuell für ein drittes und viertes Gleis bei Obertraubling ein. „Wir müssen die Schiene attraktiv machen, damit wir den Verkehr von der Straße kriegen“ ist sich Aumer sicher.

Das Erfolgsmodell Regionalbahn Karlsruhe wird momentan durch einen innerstädtischen Tunnel weiter optimiert. Bevor Dr. Pischon zur Tunneltestfahrt aufbrechen musste, lud er die Kommunalpolitiker aus der Region zu einem Besuch in Karlsruhe ein. Die Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass dies ein echter Impuls für eine Regional-Stadtbahn Regensburg sein könnte.

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Durch Corona boomt Liefergeschäft im Kreis Regensburg

Gewerkschaft NGG kritisiert Arbeitsbedingungen bei Lieferando

Fahrrad-Kuriere im Corona-Stress: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat die Arbeitsbedingungen beim Essenslieferdienst Lieferando kritisiert.

unzureichend. Es könne nicht sein, dass Essenslieferdienste, die zu den Gewinnern der Corona-Krise gehörten, ihre Geschäfte auf dem Rücken der Beschäftigten machten. „Lieferando muss sich endlich zu fairen Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen bekennen. Das Unternehmen darf der Gründung von Betriebsräten nicht länger Steine in den Weg legen“, so Reißfelder mit Blick auf bisherige Versuche des Anbieters, die Wahl von Arbeitnehmervertretungen zu verhindern. An die Beschäftigten appelliert der Gewerkschafter, Rat bei der NGG zu suchen. Je mehr Fahrerinnen und Fahrer sich für ihre Belange einsetzten, desto schneller könnten tarifliche Standards für die Lieferbranche ausgehandelt werden.

Zudem sollten Beschäftigte ihre Lohnabrechnungen genau prüfen. Nach Gewerkschaftsinformationen passiere es immer wieder, dass Zahlungen zu spät kämen oder sogar ausblieben. Auch die häufig ausfallende Online-Funktion für Trinkgelder, auf die Beschäftigte wegen der niedrigen Löhne angewiesen seien, sorge für Probleme. „Für die Fahrer kommt es auf jeden Euro an. Im Ernstfall sollten sie sich von der NGG beraten lassen“, so Reißfelder. Für Gewerkschaftsmitglieder sei ein Lohn-Check kostenlos.

Nach dem Verschwinden von Marken wie Lieferheld, Foodora, Deliveroo und pizza.de gilt Lieferando unter den Online-Essensbestelldiensten in Deutschland als unangefochtener Marktführer. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz des Mutterkonzerns „Just Eat Takeaway“ nach Unternehmensangaben um 54 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Das Unternehmen steht immer wieder im Zusammenhang mit prekären Arbeitsbedingungen in der Kritik. Gastronomen, die wegen der Corona-Beschränkungen nur außer Haus verkaufen können, kritisieren die hohen Provisionen von bis zu 30 Prozent des Umsatzes.

Bild Bei Wind und Wetter unterwegs: Fahrrad-Kuriere bei Lieferando arbeiten zu niedrigen Löhnen und unter hoher Belastung, kritisiert die Gewerkschaft NGG; Foto (alle Rechte frei): NGG
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Hohe Corona-Infektionsgefahr | 710 Beschäftigte im Kreis Regensburg

IG BAU Oberpfalz fordert besseren Schutz von Erntehelfern

Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Oberpfalz hat die Einhaltung der Arbeitsschutz- und Hygienevorschriften in der Landwirtschaft angemahnt.

Landwirtschaft im Landkreis Regensburg rund 710 Menschen. „Mehrere Corona-Ausbrüche in der Fleischbranche, aber auch auf Bauernhöfen haben im vergangenen Jahr gezeigt, wie wichtig der Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Pandemie ist“, so Götz. Die überwiegend aus Osteuropa stammenden Saisonkräfte sorgten dafür, dass in den Supermärkten Spargel, Erdbeeren und Gurken nicht ausgingen. Dabei arbeiteten sie zu niedrigen Löhnen und häufig ohne Krankenversicherungsschutz. Nach einer neuen Regelung können Erntehelfer in diesem Jahr 102 statt wie bislang 70 Tage lang sozialversicherungsfrei in der Landwirtschaft arbeiten, was sie in ihrer sozialen Absicherung schlechterstellt, kritisiert die Gewerkschaft.

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