Impfzentrum Wörth a.d.Donau schließt am 20. August – bleibt aber im Standby-Modus

Regensburg (RL). Das Impfzentrum in Wörth a.d.Donau hat noch bis einschließlich Freitag, 20. August 2021, geöffnet. Aufgrund derzeit geringer Nachfrage wird es dann bis auf Weiteres geschlossen.

das Impfzentrum Hemau geschlossen.

Die vom Freistaat Bayern geplante Neuausrichtung der Bayerischen Impfstrategie sieht perspektivisch einen Vorrang des Impfangebotes der niedergelassenen Ärzte und Betriebsärzte vor. Dennoch soll weiterhin ein ergänzendes staatliches Impfangebot vorgehalten werden. Hier soll die Schwerpunktsetzung aber in erster Linie bei mobilen Impfteams liegen, die Kapazitäten der stationären Impfzentren sollen daher deutlich reduziert werden. Als Rückfall- und Notfalloptionen für ein bedarfsgerechtes Hochfahren der Impfkapazitäten in kurzer Zeit soll jedoch ein Standby-Betrieb sichergestellt werden.

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Mehr als „blumige Worte“: IG BAU hofft auf viele freiwillige Spenden der Floristik

Viele heimische Garten-Center und Blumengeschäfte stehen vor der Wahl: Sie können für die Hochwasser-Opfer spenden, müssen es aber nicht.

Tarifabschuss verständigt. „Blumige Worte kommen von vielen. Von der Floristik kommt jetzt aber handfeste Hilfe: Für jeden tarifgebundenen Beschäftigten können tarifgebundene Betriebe 170 Euro für Opfer der Flutkatastrophe spenden. Wir hoffen, dass möglichst viele Blumengeschäfte, Garten-Center und Co. die Vereinbarung ernst nehmen und dies freiwillig machen“, so die IG BAU.

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Bild Per Videokonferenz berichtete der renommierte Infektiologe Prof. Dr. Bernd Salzberger den Oberpfälzer Landräten um den Bezirksvorsitzenden Landrat Richard Reisinger über den Verlauf der Coronapandemie und gab seine Einschätzung zur weiteren Entwicklung ab.

Vom Katastrophenschutz bis zur Coronapandemie

Breite Themenpalette bei Tagung der Oberpfälzer Landräte

Amberg-Sulzbach. Wie ist Bayern und die Oberpfalz bei Starkregenereignissen wie vor kurzem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gerüstet.

Geschäftsführung des Bayerischen Landkreistags. Der derzeitige Amtsinhaber, Dr. Johann Keller, verabschiedet sich dann in den wohlverdienten Ruhestand. Landrat Richard Reisinger als Sprecher der Oberpfälzer Landräte begrüßte die gebürtige Münchnerin in der Runde bestehend aus aktuell einer Landrätin, sechs männlichen Kollegen und einem Regierungspräsidenten.

Degl begann nach der Zweiten juristischen Staatsprüfung ihren Dienst beim Freistaat Bayern als Richterin auf Probe beim Verwaltungsgericht München. Es folgten weitere Stationen unter anderem im Innenministerium sowie in der Bayerischen Vertretung in Berlin und dem Bayerischen Justizministerium. Von 2017 bis 2018 war Andrea Degl Regierungsvizepräsidentin von Oberbayern, bevor sie ins Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr wechselte, wo sie bis zuletzt tätig war.

PCR-Pooltests an Grund- und Förderschulen

Degl informierte die Landräte über die Pläne des Bayerischen Gesundheitsministeriums, im kommenden Schuljahr PCR-Pooltests an Grund- und Förderschulen durchzuführen. Testungen von Schülern sind für die Bayerische Staatsregierung einer der zentralen Pfeiler bei der Bekämpfung der Pandemie. Vor allem im Bereich der Grundschulen spiele dies eine Rolle, weil Grundschüler nicht geimpft werden können. Im Vergleich zu Antigen-Selbsttests bieten PCR-Tests eine höhere Sensitivität. Die Pool-Testung ist zudem besonders bei einem geringen Infektionsgeschehen eine effiziente, kosten- und ressourcenschonende Möglichkeit für Reihentestungen mit einem hohen Probeaufkommen. Der Freistaat schafft die notwendigen Labor- und Logistikkapazitäten, logistische Unterstützung soll laut Degl durch die Landratsämter erfolgen.

Demnach sind in der Oberpfalz nach derzeitiger Planung zwei Knotenpunkte vorgesehen, Neumarkt und Regensburg, von wo aus die Tests ins Labor nach Weiden gebracht werden sollen. Noch im August sollen entsprechende Routenpläne ausgearbeitet werden, die Fahrten selbst sind dann ab Oktober geplant. Landrat Richard Reisinger ergänzte, dass dieses Thema in einer der folgenden Videokonferenzen mit dem Gesundheitsminister noch einmal angesprochen werden soll.

Kein Endlager in der Oberpfalz

Landrat Thomas Ebeling aus Schwandorf, der von den Landratskollegen aus der Oberpfalz als politischer Ansprechpartner für Fragen der Endlagersuche benannt und mit der Koordinierung in der Oberpfalz betraut wurde, erstattete zum Abschluss noch kurz einen Bericht, nachdem zuvor bereits von Seiten der Oberpfälzer Landräte und Oberbürgermeister Kritik am „Zwischenbericht Teilgebiete“ der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) geäußert wurde. Nach dieser Untersuchung, bei der es um die Frage ging, welche Regionen in Deutschland von den geologischen Voraussetzungen her überhaupt für eine eventuelle Endlagerung geeignet sein könnten, fielen 46 Prozent der Fläche der Bundesrepublik durch das Raster. „Wir waren alle etwas erstaunt, dass der Bericht 54 Prozent der Fläche für geeignet hält. Wir hätten uns eine weitere Eingrenzung gewünscht“, sagte Ebeling im Kreise seiner Kollegen. Gleichermaßen überrascht war der Schwandorfer Landrat, dass zum Beispiel Gorleben bereits aus der Auswahl herausgefallen ist, obwohl es jahrelang als Standort im Gespräch gewesen sei. Die Landräte in der Oberpfalz sind überhaupt nicht damit einverstanden, weiter als mögliches Gebiet zu gelten. Sie sehen nicht nachvollziehbare Sachverhalte und methodische Fehler in der Untersuchung.

Ein Beispiel: Grundsätzlich als geeignet erklärt wurden Böden mit Ton, Salz und kristallinem Wirtsgestein – Gneis und Granit. Granit, wie er vor allem in unserer Region vorkommt, sei aber eigentlich zerklüftet. „Er drängt sich also nicht unbedingt auf“, betonte Landrat Thomas Ebeling. Dennoch sei er für tauglich erklärt worden, wenn er durch technische Maßnahmen entsprechend ertüchtigt wird. Heißt im Klartext: Der Granit müsste im Gegensatz zu den anderen beiden Böden erst einmal bearbeitet werden, um die Voraussetzungen zu erfüllen. Die Vorgeschichte, mit der die Region ihren Beitrag zur Atomkraft bereits geleistet hat, sei im Übrigen hinlänglich bekannt. Vom Tagungsort Bodenwöhr ist Wackersdorf nicht weit weg. „Wir haben unseren Beitrag schon geleistet und sind mit unserem Granit auch nicht optimal geeignet, aber letztlich wird es wohl eine Entscheidung des Bundestages und damit trotz vieler Gutachten auch eine politische Entscheidung werden, wo das Endlager hinkommt“, fasste Ebeling seinen Bericht zusammen.

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70 Prozent der über 18-Jährigen sind mindestens einmal geimpft

Regensburg (RL). Gute Fortschritte bei der Impfkampagne im Landkreis Regensburg: Während die Impfquote im Landkreis Regensburg bei den Ü80 bei mehr als 90 Prozent liegt, liegt erfreulicherweise die Impfquote durch die Impfzentren und die niedergelassenen Ärzte bei den Ü18 ebenfalls schon bei etwa 70 Prozent (Erstimpfung).

Der Landkreis Regensburg schickt seine mobilen Impfteams zudem zur Beratung der Bürgerinnen und Bürger über die Vor-und Nachteile einer Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus zu verschiedenen stark frequentierten Einkaufszentren und Einrichtungen im Landkreis Regensburg. Die Termine werden in Kürze auf der Landkreis-Homepage veröffentlicht. So können sich nicht nur Unentschlossene ärztlich hinsichtlich einer Impfung beraten lassen, es besteht sogleich bei Impfbereitschaft die Möglichkeit, sich mit einem Vakzin von BioNTech immunisieren zu lassen.

Ständige Impfkommission empfiehlt Impfung jetzt auch für 12- bis 17-Jährige

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat am 16.08.2021 die eingeschränkte Impfempfehlung für 12- bis 17-Jährige mit Vorerkrankungen aufgehoben und nunmehr entschieden, ihre bisherige Einschätzung zu aktualisieren und eine allgemeine COVID-19-Impfempfehlung für 12- bis 17-Jährige auszusprechen. Wie der ärztliche Leiter des Impfzentrums im Landkreis Regensburg, Dr. med. Andreas Piberger, mitteilt, eignen sich die Sommerferien für die Impfung der 12- bis 17-Jährigen besonders, da zumindest bei dem Vakzin von BioNTech noch in den Ferien die Impfserie abgeschlossen werden kann.

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Klinik Donaustauf als Hochschulambulanz gelistet

Gemeinsam haben sich der Regensburger Bundestagsabgeordnete Peter Aumer und die Landtagsabgeordnete für den Landkreis Regensburg Sylvia Stierstorfer dafür eingesetzt, dass die Fachabteilung Pneumologie des Klinikums Donaustauf in die Liste der Hochschulambulanzen aufgenommen wird.

erster wichtiger Schritt, um die ambulante und medizinische Versorgung im Landkreis dauerhaft aufrecht zu erhalten.“ Landtagsabgeordnete Stierstorfer ergänzt: „Ich bin froh, dass diese wichtige Hürde für die Klinik Donaustauf und die ambulante Versorgung im Landkreis genommen ist.“ Beide hatten sich im Vorfeld im Staatsministerium bei Staatsminister Sibler für die Aufnahme aktiv eingesetzt.

Mit Blick auf weitere Hochschulambulanzen verrät Prof. Dr. Pfeifer, dass die Klinik nach diesem Erfolg auch im Bereich Psychosomatik und Post/Long-COVID-Ambulanz eine Aufnahme in die Liste der Hochschulambulanzen planen. Prof. Pfeifer: „Erste Gespräche hierzu laufen. Es steht aber noch die Klärung formaler Details aus.“ Die Abgeordneten Stierstorfer und Aumer versicherten auch bei diesem Vorhaben an der Seite des Klinikums zu stehen und sich für die Eintragung im Staatsministerium stark zu machen.

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Modellprojekt „punktgenau“ des Jobcenters Regensburg kann starten

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert das Projekt „punktgenau“ mit 3,08 Mio. Euro. Dabei sollen Teilnehmer die bisher durch das Raster der Angebote gefallen sind, einen individuellen Hilfeplan erhalten.

des Projekts und informierten sich über die geplanten Maßnahmen. „Ziel der Fördermaßnahme ist es, die Erwerbsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen besser als bisher zu erhalten oder wiederherzustellen. So kann hoffentlich schon bald auch Menschen geholfen werden, die bisher schwer mit Angeboten zu erreichen waren.“ so Aumer. Um dem erweiterten Aufgabenbereich gerecht zu werden, sind in der Fördersumme auch zusätzliches Personal und Räumlichkeiten einkalkuliert.

Weiterer Gesprächspunkt waren die Corona bedingten Zusatzbelastungen für die Jobcenter und der ebenfalls durch die Pandemie bedingte vereinfachte Zugang zur Grundsicherung. Birgitt Ehrl betont, dass Betroffene sich auf ein erneutes Greifen von Prüfsteinen, wie beispielswiese der Vermögensprüfung, einstellen müssen. Sie fordert die Politiker auf, betroffene Menschen auch medial auf entsprechende Schritte vorzubereiten.

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